Das Zufällige von Entdeckungen ist oft eine Erfahrung, dass sobald sich ein Gedanke im Kopf eingenistet hat, sich dazu Passendes unversehens einstellt.
Marianne Gronemeyer

Aktuelles

neues Angebot: selbst.führen - Jänner bis Mai 2019
Diagnostik und Training für Selbstführungskompetenz

"Nur wenige Führungskräfte sehen ein, dass sie letztlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst." (Peter F. Drucker)

 Vermutlich sind Sie bereits mit den gängigen Tools aus dem Bereich des Zeit- und Stress-managements bestens vertraut. Vielleicht haben Sie sich auch schon mit Achtsamkeitspraxis beschäftigt oder nutzen digitale Möglichkeiten zur Selbstoptimierung.

Meine Kollegin Constanze Sigl und ich freuen uns, Ihnen dazu unser neues Programm selbst.führen vorzustellen, das über diese Möglichkeiten noch hinausgeht! Eine umfangreiche Diagnostik im Rahmen der aktuellen Persönlichkeits- und Motivationstheorie  PSI von Prof. Dr. Julius Kuhl ermöglicht eine „objektive Konfrontation“ mit den eigenen Selbststführungs-Kompetenzen und ein vertieftes Sich-Kennenlernen und gezieltes Arbeiten an den persönlichen Entwicklungsthemen.

Verleihen Sie Ihren Selbstführungs-Kompetenzen einen Energieschub von innen und bringen Sie Herz und Hirn in Einklang - für eine effektivere, motivierendere und gesündere Führungspraxis.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne via E-Mail oder Telefon oder kommen Sie zu einem unserer Info-Frühstücke:

Fr, 20.7.2018,  9-11:00, Innsbruck, Claudiastrasse 20, Gemeinschaftspraxis MischKost

Do, 6.9.2018, 9-11:00, Innsbruck, Claudiastrasse 20, Gemeinschaftspraxis MischKost

Anmeldungen sind ab sofort herzlich Willkommen!

Für Neugierige, Schnellentschlossene, kollegiale Teams und Selbstzahler bieten wir gesonderte Konditionen an.

 

Pädagogische Fachtagung zu selbst.steuern.lernen im März 2018 in Innsbruck
Wege zur professionellen pädagogischen Haltung

Das Programm finden Sie unter www.cooltrainers.at mit keynote speaker Dr. Joachim Bauer (am Mo 19.3.2018 ab 19:00 öffentlich zugänglicher Vortrag im Kaiser Leopold Saal der theologischen Fakultät, Karl-Rahner-Platz 3, Innsbruck).

Mein Workshop dazu findet am Dienstag, 20.3.2018, 9:00 - 10:30 Uhr tack 1 und 11:00 - 12:30 Uhr track 2 im Seminarhotel Grauer Bär, Universitätsstrasse 5-7 statt:

"Selbststeuernlernen für Einsteiger_innen und Fortgeschrittene: ein Angebot zur Selbstentwicklung"

Zu meinem Zugang und Aktivitäten zu diesem Thema siehe nachstehenden Eintrag.

Selbststeuerungsfähigkeiten fördern ...
... um dem Frust aus allgegenwärtigen Fremdsteuerungs- und Entpersonalisierungstendenzen zu begegnen

Seit gut 5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „selbststeuernlernen“:

„Wer sich selbst kennt und weiß, wie er/sie „tickt“, was einen „triggert“, kann auch gut andere begleiten, führen, mit ihnen zusammen leben, den Selbstwert achten und balanciert leistungsfähig sein.“  
Das gilt nochmals verschärft in Situationen unter Stress, emotionalem Druck, hoher (Arbeits)Belastung und neuen Herausforderungen, denn in solchen Situationen fallen "die Masken". Das kennt und weiss jede/r.

Die Förderung von Selbststeuerungskompetenzen 

ist dazu als Projekt und Prozess entstanden, in bewährter und spannender Kooperation mit der COOL-Community Österreich UND Franz Hofmann von der School of Education, Universität Salzburg, der den Bedarf, die Idee und eine wissenschaftlich fundierte Hintergrundtheorie dazu einbrachte. Es handelt sich dabei um die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI-Theorie) von Julius Kuhl (2001, 2010), die weltweit zurzeit wohl umfassendste Persönlichkeitstheorie. Das systemtheoretische Verständnis von Persönlichkeit erlaubt die wissenschaftliche Erforschung von so komplexen kognitiven, affektiven und motivationalen Prozessen, wie die Umsetzung von Vorsätzen (Willensbahnung) oder die Integration neuer Erfahrungen in die gesamte Lebenserfahrung (Selbstentwicklung). 

Dieses radikal neue und umfassende funktionsanalytische Verständnis von Persönlichkeit bietet Praktiker/innen in Pädagogik, Führung, Beratung, Coaching, Human Ressources und Psychologie ungeahnte neue Perspektiven. Es liefert (objektive) Befunde zu Selbststeuerungsfähigkeiten sowie bewussten und unbewussten Umsetzungsformen von sozialen Grundmotiven (Leistung, Macht, Beziehung, Freiheit) durch eine ausführliche Testung. Die Ergebnisse erleichtern die Selbstdiagnose und Beratung von „Angelpunkten“, wie Menschen gefördert und in ihrer Persönlichkeit weiter entwickelt werden können. Zudem fällt es auch leichter, geeignete Maßnahmen und Interventionen zu planen, durchzuführen und zu begleiten – und letztlich auch deren Wirksamkeit zu evaluieren.

Mit einer Fortbildung bei Julius Kuhl und Gudula Ritz in Osnabrück (www.impart.de: Grundkurs Ende 2013 und Kompetenzberater Februar 2014) erschloss ich mir einen vertiefenden Einblick in die PSI-Theorie, deren umfangreiche Testinstrumente und deren Beratung inklusive dem Zugang zu Testungslizenzen.

In enger Kooperation und Co-Leitung mit Franz Hofmann explorieren und arbeiten wir in Form von LAB’s (Laboratorien) an Umsetzungsideen, wie eine 

integrierte Persönlichkeitsentwicklung von Lehrer/innen 

mithilfe dieses Wissens- und Verstehensangebotes angeregt, unterstützt, begleitet und in deren Praxis als role-model fruchtbar werden kann. Unsere Hypothese dazu lautet: Ein guter, selbststeuernder Umgang von Lehrer/innen und Leitungspersonen in „schwierigen“, unerwarteten zwischenmenschlichen Situationen wirkt sich als „Lernen am Modell“ (Vorbildwirkung) positiv und handlungssteuernd auf alle am Schulleben Beteiligten (SchülerInnen, Eltern, KollegInnen, Vorgesetzte und andere Systempartner) aus. Seit Anfang Oktober 2015 habe ich die Gelegenheit, mich auch forschend (senior scientist in Teilzeit) und entwickelnd mit den ungeahnten Möglichkeiten dieser Idee des Förderns von Selbststeuerungsfähigkeiten zu vertiefen. 

Die zuversichliche Botschaft der PSI-Theorie ist, Selbststeuerungsfähigkeiten (Zweitreaktionen) können ein Leben lang entwickelt und trainiert werden. Nicht zu unterschätzen ist, dass biographisch erworbene Verhaltens- und Erlebensmuster nicht von heute auf morgen veränderbar sind, sondern Zeit, Geduld und Prozessorientierung brauchen. Denn meine persönlichen Erfahrungen in diesem Bereich sind:

„Wir sind langsame Lerner, aber wir sind lernfähig.“ (Virginia Satir)
Menschen sind lernfähig – unbelehrbar – bedürftige - soziale Wesen.

 

Selbstverantwortung
ein wunderbares, authentisches Gespräch zur Lebenspflege

in der Sendung Ansichten, Radio Vorarlberg stellt Persönlichkeiten aus dem Lande vor:

Brigitte Pregenzer spricht aus ihrem Leben und als bekannte Gesundheitsberaterin, Fastenlehrerin, Gründerin und Leiterin der Hildegard von Bingen-Akademie zum Thema Fasten und Genügsamkeit.

Sie bringt Wesentliches auf den Punkt, das "einfach, aber nicht leicht ist". Als Bildungsfachfrau berühren mich ihr Zurückgehen an die Wurzeln der Idee von Akademien, die Selbstverantwortung zu stärken sowie ihr Zertifikat von Angesicht zu Angesicht.  Ich durfte auch an der Wiege dieser Akademie ein bisschen mitschaukeln. Danke beste Freundin!

 

Scham - Hüterin der Menschenwürde
ein Vortrag - ein Seminar - ein Nachklang mit mir als Gastgeberin

... eine Veranstaltung in Kooperation mit Robin Menges, igfb - Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz in Familie und Organisation, Referent zum Thema Scham: Stephan Marks

Vortrag mit Stephan Marks: Do abend, 19:30 Uhr, Haus der Begegnung

Seminar mit Stephan Marks: Fr 9:00 - 12:00 und 13:30 - 18:00 am igfb, Innsbruck, Gänsbacherstraße 6;

Nachklang mit Gaby Salzgeber und Robin Menges als Gastgeberinnen: Sa 9:00 - 13:00, igfb, Innsbruck, Gänsbacherstraße 6; 

zum Programm und Details siehe http://www.igfb.org/index.php/scham-vortrag-und-seminar-mit-stephan-marks-november-2014

 

Mein Leitgedanke für die Sommerpause 2014

„Die Synchronisierung von bewussten und unbewussten Tendenzen stellt ein wesentlicher Faktor sowohl von psychischer Gesundheit als auch von erfolgreichem Handeln dar (Storch/Krause 20114, 88)". 

Ich bin ab 1. September 2014 wieder online, bis dahin einen schönen Sommer!

Der Blick über den Tellerrand
Inspiration durch innovative Ansätze innerhalb und außerhalb der Schulwirklichkeit

Vom 7.-10.April 2014 bin ich auf der Jahrestagung für Cooperatives Offenes Lernen, in der AK Wien. Ich werde wieder einen "Open Space" zum Austausch von Erfahrungen der LehrerInnen in der COOL-Tagungs-Community, zur Verarbeitung und Transfer der an den beiden Vortagen erhaltenten Inspirationen in den eigenen Schulalltag und anderen "aufkeimenden" Themen, anleiten und am Donnerstag Schritte zur Weiterentwicklung der COOL-Community in Österreich moderieren.

Die Auftaktveranstaltung am Montag, 7.4.2014, frühabends von 17:00 - 22:00 Uhr ist vielversprechend: 

das Format: Tischreden und Tischgespräche (Organisation und Setting: Ingrid Rathner und Erwin Dorn (Verein Kukusch - Linz)

Gäste:  Bernhard Heinzelmaier, Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung und Autor des Buches "Performer, Stypler, Egoisten"
Michael Landau, Caritaspräsident Österreich
Clara Luzia, österreichische Musikerin
Margret Rasfeld, Schulleiterin in Berlin, Mitinitiatorin der Schule im Aufbruch und Autorin - "EduaAction: Lernkultur Potentialentfaltung"

Moderation: Claudia Stöckl

Eröffnung: Werner Muhm (AK-Direktor und Gastgeber)
Christian Dorninger (Sektionsleiter, BMUKK)
Susanne Brandsteidl (Stadtschulratpräsidentin) 

Das wird wieder echt COOL! 

 

 

 

Selbststeuernlernen und systemisch Führen
oder: Das Unmögliche möglich machen

Mein SoVal-Netzwerkkollege Frank M. Orthey hat ein neues Führungsbuch: "Systemisch Führen" Grundlagen, Methoden, Werkzeuge. Schäfer-Poeschel-Verlag, Stuttgart 2013 -geschrieben, das ich ziemlich gut finde. Unter dem Titel "Das Unmögliche möglich machen" hat Hartmut Volk vom Standard darüber einen tollen Artikel im LeadershipStandard (August 2013) verfasst, in dem der Zugang von Frank zum komplexen Thema Führung wunderbar erfasst wird (Kostprobe): Inspektor Columbo. Seine Art, Fälle aufzuklären, ähnle der Arbeitsweise systemischer Führung: irritieren und intervenieren.

Für meinen neuen Arbeitsschwerpunkt "Selbststeuernlernen" (siehe weiter unten) wird in dem Artikel zwei mal sehr klar herausgearbeitet, dass es für MitarbeiterInnen und Teams ein wichtiges Ziel ist, sich selber besser zu verstehen und sich selber besser steuern zu können. Im eigenen Erleben und Handeln füge ich als Selbststeuernlernende hinzu. Und besonders wichtig ist mir: Führung ist darauf angelegt, dass sie emotional annehmbar ist und nicht so tut, als funktioniere Sinnstiftung und alles, was dem an hartem Output so folgen soll, mit ein paar Tools, schicken Powerpoint-Präsentationen, einer Flut von Exel-Tabellen und Meetings am laufenden Band. Viel Vergnügen wünsch' ich mit dem guten alten Bekannten Columbo!

21st century skills

Ein 30 minütiger Beitrag von Andreas Schleicher ("Mr. Pisa") zu den Kompetenzen (Fähigkeiten) im 21. Jahrhundert anläßlich der Tagung "Re:publica 2013" Anfang Mai 2013.

Kurzfassung: routine cognitive competences = Abfragewissen, alles was sich reproduzieren läßt, verliert an Wert, d.h. all jenes Wissen, das leicht testbar ist;

non-routine algorythmen und non-routine interactive skills = Innovationskompetenzen in kognitiver und vor allem emotionaler Hinsicht sind wichtig. 

 

Arbeitsplatz "Zwickmühle"
Einsichten und Ausblicke aus meiner 20jährigen Schul- und LehrerInnenbegleitarbeit

 

Immer wieder stellt sich mir die Frage, wie ich gut, qualitätsvoll und dementsprechend honoriert in meinem mittlerweile Hauptarbeitsfeld „Schulen und Lehrpersonen moderierend begleiten“ weiterarbeiten kann und will.

Anton Strittmater (2012) beschreibt die Führungssituation im Betriebstypus Schulen in seinem Artikel „Arbeitsplatz Zwickmühle“ zugespitzt als „Zwangsanstalt mit skurriler Auftrags- und Machtlage“, das die ganz normalen Zwickmühlen von Führungspersonen noch verschärft. Aus meiner nun 20jährigen Tätigkeit in der LehrerInnenfortbildung ist mir klar, dass der NOTSTAND in der Bildungs- und Arbeitslandschaft nicht das Wissen ist, sondern das „richtige“ Verhalten von Lehrpersonen (und Vorgesetzten) gegenüber SchülerInnen (Untergebenen).  „Erwachsene benehmen sich oft sehr unhöflich gegenüber Kindern und Jugendlichen, wenn es schwierig wird“, meint Jesper Juul.

NOTWENDEND sind konstruktive interpersonale Prozesse. Sie sind Voraussetzung damit Lehrpersonen und Schüler zu einer Zusammenarbeit finden, durch die sie nicht ständig verletzt werden. Dies gilt auch für alle anderen Ebenen der Zusammenarbeit (unter KollegInnen, mit Vorgesetzten, …), da diese zudem Modell- bzw. Vorbildcharakter haben. Es geht um eine bewusste, zielgerichtete Veränderung der Kultur des Miteinander Arbeitens, bei welcher das Prozessuale und das Inhaltsorientierte eine gleichwertige Platzierung im Bewusstsein und im Verhalten der Erwachsenen bekommt. Im Verhalten steckt das große Thema „Haltung und Beziehung“. Und das ist die mich lockende und lohnende Herausforderung: Wie kann man Haltung „buchstabieren“? Und in Lernsettings übersetzen?

Im Projekt selbst.steuern.lernen für Lehr- und Leitungspersonen (www.selbststeuernlernen.net) versuche ich in Kooperation mit dem COOL-Impuslzentrum, Steyr und Franz Hofmann von der Universität Salzburg im Setting eines LABoratoriums  dieser Herausforderung auf die Spur zu kommen.  … weiterlesen

 

SchülerInnen-Eltern-Rat an der HAK/HAS Imst
Eine Evaluierung der Jahresarbeit an einer Schule auf eine andere Art

Per Zufall ausgewählte und eingeladene neun SchülerInnen (aus jeder Klasse einer/e, keine gewählten SchülerInnenvertreter) und zwei Elternteile haben unter meiner Moderation am Dienstag, 3. Juli 2012 in der letzten Schulwoche einen ganzen Tag lang Botschaften und ein gemeinsames Statement für die Lehrerschaft erarbeitet, wie sie aus ihrer Sicht (der Betroffenen) die gemeinsam gesteckten Ziele des Lehrkörpers (2009) und die Umsetzung des Leitbildes (überarbeitet 2010) erleben und welche Änderungen im Unterricht und im gemeinsamen Miteinander wichtig wären.

Die Herausforderungen/Probleme, Lösungsideen, Bedenken und Informationswünsche wurden dem Kollegium am nächsten Tag, 4.7.12, 8:00 präsentiert (in Stationen) und vom gesamten Kollegium 2h ernsthaft gesichtet, diskutiert und für die schulentwicklerische Weiterarbeit im kommenden Schuljahr ausgewertet. Das Team für "Verantwortung in Inhalt und Pädagogik" (VIP-Team) wird zu Schulbeginn 2012/13 daraus konkrete Schritte für die interne Arbeit planen und umsetzen. Diese Arbeit war für mich eine große Bereicherung, brachte spannende Ergebnisse und Einsichten für alle Beteiligten und ich freue mich schon sehr, diese Arbeit weiter als Externe begleiten zu dürfen!

www.mischkost.at
"neue Außenansicht" meiner Praxisgemeinschaft

Mein Arbeitsplatz in der Praxisgemeinschaft Nöckler-Peischer-Salzgeber in der Claudiastrasse 20, in Innsbruck ist nun auch von außen nicht mehr zu übersehen. Unsere drei doch recht unterschiedlichen Arbeits- und Aktivitätsschwerpunkte ermöglichen es, unseren Kunden und KlientInnen eine recht breite Angebotspalette anzubieten. Diese Tatsache haben wir mit dem Namen Mischkost (ist reichhaltiger und bereichernder als Monokultur) Ausdruck und Ansicht verliehen. Eine Fährte dahin, war der ehemalige Feinkostladen, der bis Ende der 90er Jahre an diesem Ort für ausgewählte Nahrung sorgte. Unser Nahrungsangebot ist von anderer Art und geht vermutlich, hoffentlich mehr ins Feinstoffliche.  Ich und meine KollegInnen freuen uns jedenfalls sehr über jede Nachfrage und gute Arbeit.

Vorankündigung: COOL-Jahrestagung 2012
Die guten LehrerInnen- es gibt sie doch!

Herzliche Einladung an alle "meine Besucher" zur COOL-Jahrestagung vom 26.-29.3.2012 in Salzburg!

Ich freu mich schon auf diesen Erfahrungs- und Wissensaustausch in der COOL-Community mit Blick auf die inhaltliche Weiterentwicklung der COOL-Lehrgangsreihen.

Dynamic Facilitation
eine Moderationsform und -haltung für eine neue Kultur des Miteinanders

Auf der Such nach Bestätigung und neuen Impulsen um Gruppen (klein und groß) effektiver zu moderieren bin ich lesend schon vor längerer Zeit auf "Dynamic Facilitation" gestoßen. Vom 13.-15.9.2011 konnte ich bei den beiden Begründern - Jim & Jean Rough - diesen "ganz anders moderieren"-Ansatz in die Tiefe und "aus erster Hand" erkunden und trainieren. Das war ganz schön herausfordernd, aber auch meinen bisherigen Moderationsansatz bestätigend und weiterentwickelnd. Im Zentrum dieser "anderen" Moderationsmethode steht der Prozess "Choice-Creating" (Wahlmöglichkeiten schaffen). In diesem Prozess werden die Beteiligten nicht als ausschließlich rationale Wesen begriffen, die Argumente austauschen und Ideen hervorbringen. Es wird vielmehr berücksichtigt, dass sie Emotionen, Werte und Wünsche haben. Zudem berücksichtigt diese Meetingformat, dass diese Denk-Impulse und Handlungen sowohl bei den Einzelpersonen als auch in der Gruppe chaotisch erfolgen und nicht linear, wie bei klassischen Entscheidungsfindungsmethoden. Erstes Ziel ist eine Veränderung im Fühlen - wenn sich Beteiligte gehört fühlen, lösen sie sich von festgefahrenen Gedanken und Gefühlen. Dadurch entsteht in ihnen und in der Gruppe offener Raum für etwas Neues. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten wird frei und kann sich nun darauf richtigen, einander wirklich zuzuhören, gemeinsam und voneinander zu lernen sowie schöpferisch zu denken. D.h. "Wir können viel mehr ändern als wir denken" (Jim Rough).

Mit dieser Weiterbildung konnte ich auch eine mich faszinierende Art einer einfachen, kostengünstigen und raschen Möglichkeit, Selbstorganisation und Eigenverantwortung bei den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken kennenlernen. Der BürgerInnen-Rat als Instrument für mehr Eigenverantwortung und Selbstorganistion bei politischen Entscheidungsprozessen wird im Bundesland Vorarlberg bereits vielfältigst eingesetzt und zeigt einen Weg für eine "Demokratie 2.0"? Das Büro für Zukunftsfragen kann dazu mit viel praktischer Erfahrung aufwarten. Es ist mir eine große Freue, Teil dieses Netzwerkes geworden zu sein und ich freue mich schon auf das nächste Treffen zum Erfahrungsaustausch und weiteren Vernetzung am 23./24.2.2012.

Mit dieser Zuversicht beschließe ich mein Geschäftsjahr 2011 und freue mich auf meine Weiterarbeit als Dynamic Facilitatorin (kurz D.F.).

Abschluss COOL-Lehrgang West (Vorarlberg, Tirol, Salzburg)
Präsentation von 14 COOL-Entwicklungsprojekten aus BMHS

Am 11. und 12. Oktober 2011 haben 14 Schulteams aus dem BHS-Bereich (HAK/HAS; HLW; HTL) einen 2jährigen Lehrgang zu Cooperativem Offenem Lernen ausgezeichnet und erfolgreich abgeschlossen. Die Entwicklungsarbeiten wurden in Form einer "Messe" in den Räumlichkeiten der AK-Tirol winwe qualifizierten Schulöffentlichkeit (Prüfungskommission) und darüberhinaus (KollegInnen und Passanten) präsentiert und damit dem öffentlichen Diskurs zugänglich gemacht. Ich gratuliere allen TeilnehmerInnen und Beteiligten (Schulleitungen und -kollegien) ganz herzlich und bedanke mich ganz besonders bei der AK Tirol für deren Gastgeberschaft sowie die tat- und finanzkräftige Unterstützung dieser LehrerInneninitiative. "Sie bewegt sich doch" ... die Schulwelt an der Basis.

 

Das existenzielle Paradox
braucht Communities of Practice

"Die menschliche Entwicklung geschieht in Bindungen und Beziehungen, bestimmt vom Bedürfnis nach Eingebundenheit in Systemen. Gleichzeitig besteht jedoch das Bedürfnis nach Eigenständigkeit, nach Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, nach Einzigartigkeit. Diese scheinbar widersprüchlichen Bedürfnisse hat Eva Madelung in dem Modell des "existenziellen Paradoxes" zusammengefaßt, in dem die Ebenen der Eingebundenheit und der Eigenständigkeit in ständiger Wechselwirkung stehen." (Innecken, Praxis der Systemaufstellung, 2/2010)

Ich organisiere, begleite, lerne und arbeite sehr gerne in communities of practice (z.B. unser AG-SoVal Angebot Beratungswerkstatt). In einem Workshop für Peer-Review-BeraterInnen Anfang November 2010 und Ende November 2011 hatte ich die Gelegenheit dieser Intention beauftragt von ARQA-VET nachzugehen. Herzliches Dankeschön an die Auftraggeber!

Einladung zur Beratungswerkstatt 2011
der AG-SoVal-Beratung

Vom 2. bis 4.6.2011 findet zum 11. Mal die jährliche Beratungswerkstatt am Grillhof in Igls-Vill bei Innsbruck statt. Dies ist ein Angebot der AG-SoVal-Beratung mit dem wir vier GesellschafterInnen - Brigitte Gütl, Astrid & Frank Orthey, Gaby Salzgeber - eine Struktur und Raum schaffen, um einen professionellen Austausch und Reflexion für KollegInnen aus Beratung, Coaching, Supervision, Mediation, Qualitätsmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung zu ermöglichen. Eine professionelle Lerngemeinschaft (community of practice) zur Qualitätssicherung und -entwicklung in eigener Sache ist unser Ziel und Anliegen. Alle die das anspricht sind herzlichst willkommen! Alles weitere entnehmen Sie bitte dem Flyer aus obigem Link.

Josef-Zotter-Strategie für die aktuelle Schuldiskussion (?)
26.1.2011

"Bei Produkteinführungen gibt es keine Marktanalysen, keine Tests und keine Kompromisse, warum? Das ist ganz einfach, wie soll ein Kunde wissen, was er möchte, wenn er einen ganz anderen Job macht - den er hoffentlich auch gut macht. Wir tun nichts anderes, als uns mit dem Thema Kakao und Schokolade auseinanderzusetzen. Da geht es um Sensorik, um Geschmack, wozu sollten wir uns da von irgendwelchen Statistiken die Suppe versalzen lassen." (Zotter-Nachrichten, 2010/1).

Eine solche Haltung und den dazu notwendigen Rahmen würd' ich mir für jede einzelne unserer Schulen wünschen. Die LehrerInnen/Kollegien könnens selbst, wenn man sie nur grosszügig miteinander machen ließe. Das ist meine Erfahrung.

Moderationen zur internen Zusammenarbeit von Kollegien
16.1.2011

Ins neue Jahr bin ich mit zwei interessanten Moderationen gestartet:

7.1.11 Start ins neue Jahr mit der neuen Leitung in der Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas in Innsbruck zum Thema "Zusammenarbeit im Kollegium - Leitidee Teamentwicklung".

10.1.11 Interne Klausur der Pädagogischen Hochschule Kärnten zum Thema "Die Leitbildarbeit als gemeinsamen Prozess starten". Ziel dieser internen Klausur ist die Gelegenheit, "einmal im Jahr herauszutreten und zu schauen, woran arbeiten wir gemeinsam" (Rektorin Marlies Krainz-Dürr). Diese jährliche Klausur habe ich bereits zum 4. Mal in Folge gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Weber strukturieren und moderieren dürfen.

Open mind, open heart, open will sind mir dabei wichtige Leitgedanken und Haltung für das Setzen einer adäquaten Struktur aufgrund des Bedarfs aus den Vorgesprächen. In der Durchführung ist  "Raum halten" für gute Auseinandersetzungen eine zentrale Qualität deren Wirkung mich immer mehr fasziniert und mutig stimmt auch heikle Situationen anzugehen.

COOL-Leitungsteam trifft Andreas Müller in Innsbruck
Motto? Mehr ausbrüten, weniger gackern

Erkenntnisse und Themen für die LehrerInnen(fort)bildung aus dieser Begegnung:

* nachhaltige Konzepte stellen eine Beziehung her zwischen dem Alltag in der Schule und dem Fortbildungssetting.

* die große Herausforderung ist: Wie überwinde ich vorhandene Grundmuster wie z.B. "Ich führe eine Schafherde auf die Weide." oder "Ich muss alles unter Kontrolle haben." ...

* Wie setze ich einen Rahmen/Lerndesign, um mit Perspektiven an Dinge heranzugehen?

* Wie baut man (Arbeits/Lern)Atmosphäre auf?

* Es braucht ein abgegrenztes Spielfeld für die neue LehrerInnen-Rolle - m.E. (besser) das LehrerIn-Sein - keine Beliebigkeit.

* Das wichtige Lernen findet zwischen den Seminaren statt! d.h. längerfristige Konzepte der Auseinandersetzung sind notwendig.

* Wichtig bei Zielformulierungen: Etwas was ich sowieso mache, mache ich anders. (Konzept der minimalen Veränderungen)

10.9.2010

 

4. österreichischer WirtschaftspädagogInnenkongress
Cooperatives Offenes Lernen und die WirtschaftspädaogInnen

Es war mir ein Vergnügen mit meiner COOL-Kollegin Barbara Wimmer aus Linz einen kleinen Beitrag zu dieser Tagung zu leisten und ganz viele KollegInnen aus der Wirtschaftspädagogik wiederzusehen. Interessantes Erlebnis, wie meine ehemalige berufliche "community" so tickt.

Wertvolle Jugend
2. Montessori-Frühjahrsforum 2010 in Innsbruck

Eine auf allen Ebenen und Sinnen inspirierende Tagung (19.-21.3.2010) mit vielen Begegnungsweisen. Es war wunderbar zu erleben, mit wie viel liebevollem Engagement und klaren Konzepten anwesende (professionelle) Menschen für das Leben des "Geheimnis Jugend" eintreten und dafür "kämpfen". Meine Tagungssplitter:

Jugendliche lernen nicht wie Schüler, sie lernen wie Forscher; sie müssen sich üben, bis ein Können da ist (d.h. sie müssen viele "schlechte" Erfahrungen machen). Eltern müssen ein beruhigendes Hobby finden! (Jesper Juul)

Erwachsene sind verantwortlich für die Beziehung (d.h. für den Ton, die Stimmung, die Atmosphäre, die Grenzen). Grenzen setzen ist eine wichtige Beschäftigung, aber zuerst die Beziehung, dann Grenzen. (Jesper Juul)

Was gibt Orientierung für Jugendliche? Erwachsene mit Integrität! (Jesper Juul)

Die Kunst, mit Jugendlichen zu arbeiten, ist eine Umgebung zu bieten, in der sie sich demaskieren können. Sich selbst sein und voll in den Prozess hineinbegeben. (David Kahn)

Achtung: Demaskierung geht ganz schnell in die Demütigung. (Manfred Zentner)

Jugendliche haben "desire to know big ideas" - die Geheimnisse des Lebens und stellen sich die Frage: Wohin gehen wir eigentlich!? (David Kahn)

Wer kann heute Sicherheit geben; es braucht neue Formen der Gemeinschaftsbildung! (Manfred Zentner)

Immer wenn es schwierig wird, fällt uns PädagogInnen "nur" ein, zu separieren ... das führte uns bis zu Ausschwitz. (Alfred Hinz)

aus dem Portfolio eines Schülers: "I am still searching for the meaning of learning". (Johanna Schwarz)

 

 

 

Lehrgangsreihe Cooperatives Offenes Lernen (COOL) West erfolgreich gestartet

Vom 15.-19.2.10 habe ich mit meinen beiden Kolleginnen Beatrice Winkler (Impulszentrum für COOL und Lehrerin an der HLW Marienberg) sowie Monika Tarmann (PHT-Mitarbeiterin und Lehrerin an der HAK/HAS Imst) die erste Lehrgangsreihe COOL West für 14 Schulteams aus den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg gestartet. 39 LehrerInnen haben eine Woche lang Cooperatives Offenes Lernen erprobt, am eigenen Leib die Anstrengung dafür als "SchülerInnen" erlebt und reflektiert. Schultypenüberfreifend (HAK/HAS, HLW/Tourismusschulen, HTL) wurden spannende 14 Entwicklungsprojekte an den jeweiligen Standorten konzipiert und starten nun in den Transfer und die Weiterentwicklung im Schulalltag. Wir drei aus dem Leitungsteam dürfen sie dabei bis Herbst 2011 (öffentliche Schlusspräsentation der Entwickungsprojekte) begleiten und coachen. Eine sehr schöne Arbeit und Aufgabe, gute Gespräche, die zu Begegnungen wurden (Aussage einer Teilneherin) und eine selbst erfahrene hoch kooperative Atmosphäre stimmen mich nach allen bisher durchgeführten COOL-Aufträgen sehr realistisch optimistisch: Und sie bewegt sich doch, die Schulwelt! gerade wenn Lehrerinnen und Lehrer das Heft in die eigenen Hände nehmen, sich zusammen tun, sich gemeinsam auf den Weg machen. Ich wünsche allen 14 Schulprojekten gutes Gelingen in der Schulrealität und freu mich schon auf Seminar 2 (März 2011). Dank an die Arbeiterkammer, die diese Fortbildungsreihe unterstützt.

Literaturtip: Roland Bauer (Hrsg.) (2001): Schule als Lern- und Lebensort gestalten, Berlin, Cornelsen Scriptor

 

Lob des Lernens - Bertolt Brecht

Bei meinen Vorbereitungen zum Start der Lehrgangsreihe für COOL - West Mitte Februar 2010 ist mir eine wunderbare Lektüre in die Hand gerutscht, die Unterfutter pur für mein Engagement, meine Arbeit und dessen Reflexion liefert: Nora Sternfeld (2009): Das pädagogsiche Unverhältnis. Lehren und Lernen bei Rancière, Gramsci und Foucault. Wien, Verlag Turia - Kant. Die Entdeckung des "Lob des Lernens" von Bertolt Brecht (1967) darin nehme ich sofort in meine Downloads auf. Pädagogische Arbeit ist Führungsarbeit. Das Gestalten von Beziehungen (soziale Kompetenz) ist der Schlüssel dabei. Erziehung ist Beziehung (Jesper Juul).

SoVal-Schreibwerkstatt auf Frauenchiemsee
Abschiedsvorlesung Friedemann Schulz von Thun

Mit der jährlichen SoVal-Schreibwerkstatt auf der Fraueninsel und 5 SoVal-NetzwerkkollegInnen bin ich gut ins neue Arbeitsjahr gestartet. Dabei hat mich meine liebe Kollegin Astrid Orthey auf die Abschiedsvorlesung von Friedemann Schulz von Thun aufmerksam gemacht. Als Kommunikationstrainerin und -beraterin beschäftigt und begleitet mich das Kommunikationsquadrat schon sehr lange. Diese 97 min biographisch eingebettete Skizzen und Episoden vom Erfinder persönlich sind inhaltlich und emotional bewegend, aufschlussreich, zutiefst menschlich und ein Genuß. Danke Astrid für den Link und danke an den Wissenschafter & Mensch Friedemann Schulz von Thun!

 

 

Frohe, gesegnete Weihnacht 2009!
Durchatmen im Dazwischen und happy new year 2010 ...

Den Weihnachtswunsch meines lieben Mannes Stefan finde ich so erfrischend, dass ich ihn gerne meinen "Besuchern" zur Verfügung stelle:

"Die Zukunft war auch schon besser"

Nach den vielen harmonischen Wünschen und Bildern in meinem Postkorb scheint mir eine Predigt passend.  Die des Pfarrers der Lambertikirche in Münster aus dem Jahr 1883 möchte ich Ihnen/euch nicht vorenthalten:

Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere auch solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein gutes Deutsch und den Deutschen eine gute Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen - aber nicht sofort!

Feiert, staunt was ihr geschaffen habt und denkt voller Zuversicht an das kommende Jahr.

 

Key Shop - a new culture of learning
Ein Train-the-trainer-Workshop zum self organised lifelong learning

Eine interessante Anregung zum selbstbestimmten Lernen (SEL) für Lehrende erhielt ich durch den im Titel benannten Workshop am 5.9.09 im Haus der Begegnung. Sogenannte "Lernläden", Knowledge Shops oder Key Shops sollen die Antwort zum "Konzept einer offenen Lernumgebung" für erfolgreicheres, verbessertes individuelles Lernen bewerkstelligen.

Lernen, lernen und nochmals lernen und das lebenslang, lebensbegleitend und selbstbestimmt und anders wie bisher. Klingt überzeugend und beinahe schon selbstverständlich (in Zeiten wie diesen). Fragt sich nur: WAS?! (in ...)

SoVal Netzwerkstatt 2009
mit der bereits 3. Kinderwerkstatt

Traditionell zum 9. Mal fand die jährliche Werkstatt von SoVal: Netzwerk für Beratung, Lernen und Entwicklung vom 16.-22.8.09 in Strobl am Wolfgangsee statt. Würde es diese "Einrichtung" nicht schon geben, müßte ich sie geradezu neu erfinden ist mein Fazit nach dieser ganzheitlichen, erfüllten, sommerlichen Woche aus der ich Inspiration, Kraft und Kreativität für das kommende Arbeitsjahr schöpfe. Einen Bericht dazu (Themen, Impressionen usw.) finden Sie auf der SoVal-homepage.

Prüfung Train-the-Trainer am bfi Tirol

Im Rahmen meiner Prüfungstätigkeit im zertifizierten Train-the-Trainer-Lehrgang am bfi Tirol, Innsbruck durfte ich einen vertiefenden und prüfenden Einblick in 8 sehr unterschiedliche Veranstaltungskonzepte gewinnen. In ihren 15minütigen Life-Ausschnitten aus den Konzeptentwicklungen zeigten die TeilnehmerInnen, dass sie ihr im Lehrgang erworbenes Wissen und eingeübten Handlungen/Haltungen zielgerichtet und reflektiert einzusetzen wissen. Es war mir wieder ein Vergnügen wahrzunehmen und rückzumelden, welche unterschiedlichen Kompetenzen sichtbar und erlebbar geworden sind. Gratuliere allen TeilnehmerInnen nochmals recht herzlich zu Ihrem Lernprozess und wünsche Ihnen zahlreiche, lernfreudige TeilnehmerInnen in ihren Veranstaltungen.

MUTige Unterrichtsbeobachtungen

Im Rahmen des Projektes mut! (Mädchen und Technik) der AMG Tirol (www.amg-tirol.at) habe ich Ende Mai/Anfang Juni die Gelegenheit erhalten, 5 mut!ige Lehrerinnen und Lehrer der HTL Imst nach einem kurzen Vorgespräch in ihrem Unterricht zu besuchen und Beobachtungen aufgrund ihrer Schwerpunktsetzungen sowie zum geschlechtersensiblen Unterricht rückzumelden. Es war für beide Seiten eine sehr bereichernde Erfahrung. Vielen Dank an die Auftraggeber AMG-Tirol und die mutigen TeilnehmerInnen aus Imst!

Einstieg bei AG SoVal Beratung

Seit 1.7.09 bin ich "stolze" geschäftsführende (Mit)Gesellschafterin der AG SoVal Beratung! Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit und die Möglichkeit mit meinen ArbeitskollegInnen Brigitte Gütl aus Dornbirn sowie Astrid und Frank M. Orthey aus München grenzüberschreitend tätig zu werden. Kollegialität und Kollegenschaft, was ich manchmal als Einzelunternehmerin vermisse, haben damit einen rechtlichen und sozialen Rahmen erhalten; jetzt müssen wir nur noch für die dafür notwenigen Zeitgefäße und gemeinsamen Orte sorgen und zu neuen Taten schreiten. Der nächtste "Tatort" ist bei der alljährlichen Netzwerkstatt des Gesamtnetzwerkes SoVal im August.

Fachtagung "Bildung, Arbeit & Kreativität"

Das diesjährige Follow-up für COOL-MultiplikatorInnen war eingebettet in die Fachtagung
"Bildung, Arbeit & Kreativität" vom 21. bis 22.04.2009 in Linz. "Linz verändert" ist das Motto der Projekte der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Das Motto stimmte - mich und für mich!
» Info-Folder zur Tagung (PDF)

Peer-Review an der HAK/HAS Steyr
Pilotprojekt des öibf

Am 31.3. und 1.4.09 war ich als Peer-Reviewerin an der HAK/HAS Steyr im Einsatz. Eine gelungene Teamarbeit mit meinen Peer-KollegInnen (Christoph Kimbacher, HTL Steyr; Helga Längauer-Hohengaßner, bifie Salzburg und Barbara Wimmer, HLW Linz Landwiedstraße/Uni Linz) ermöglichte einen intensiven Erkundungs- und Rückmeldeprozess für diese Pionierschule in Sachen Cooperatives Offenes Lernen (COOL) in Österreich. Eine interessante und herausfordernde "Praxis" Schul- und Unterrichtsqualität "unter die Lupe" zu nehmen und daraus Entwicklungsimpulse zu generieren. Eine andere! Möglichkeit in der aktuellen Schuldebatte zu agieren. Alles Gute für den weiteren Weg!

Schreibwerkstatt des Netzwerkes SoVal
02. bis 04.01.2009

Ins neue Jahr bin ich gestartet mit: Schreibwerkstatt des Netzwerkes SoVal auf der Fraueninsel im Chiemsee. www.soval.de

Moderation, Coaching, Beratung
Gaby Salzgeber
Gaby Salzgeber