Das Zufällige von Entdeckungen ist oft eine Erfahrung, dass sobald sich ein Gedanke im Kopf eingenistet hat, sich dazu Passendes unversehens einstellt.
Marianne Gronemeyer

Aktuelles

Dynamic Facilitation
eine Moderationsform und -haltung für eine neue Kultur des Miteinanders

Auf der Such nach Bestätigung und neuen Impulsen um Gruppen (klein und groß) effektiver zu moderieren bin ich lesend schon vor längerer Zeit auf "Dynamic Facilitation" gestoßen. Vom 13.-15.9.2011 konnte ich bei den beiden Begründern - Jim & Jean Rough - diesen "ganz anders moderieren"-Ansatz in die Tiefe und "aus erster Hand" erkunden und trainieren. Das war ganz schön herausfordernd, aber auch meinen bisherigen Moderationsansatz bestätigend und weiterentwickelnd. Im Zentrum dieser "anderen" Moderationsmethode steht der Prozess "Choice-Creating" (Wahlmöglichkeiten schaffen). In diesem Prozess werden die Beteiligten nicht als ausschließlich rationale Wesen begriffen, die Argumente austauschen und Ideen hervorbringen. Es wird vielmehr berücksichtigt, dass sie Emotionen, Werte und Wünsche haben. Zudem berücksichtigt diese Meetingformat, dass diese Denk-Impulse und Handlungen sowohl bei den Einzelpersonen als auch in der Gruppe chaotisch erfolgen und nicht linear, wie bei klassischen Entscheidungsfindungsmethoden. Erstes Ziel ist eine Veränderung im Fühlen - wenn sich Beteiligte gehört fühlen, lösen sie sich von festgefahrenen Gedanken und Gefühlen. Dadurch entsteht in ihnen und in der Gruppe offener Raum für etwas Neues. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten wird frei und kann sich nun darauf richtigen, einander wirklich zuzuhören, gemeinsam und voneinander zu lernen sowie schöpferisch zu denken. D.h. "Wir können viel mehr ändern als wir denken" (Jim Rough).

Mit dieser Weiterbildung konnte ich auch eine mich faszinierende Art einer einfachen, kostengünstigen und raschen Möglichkeit, Selbstorganisation und Eigenverantwortung bei den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken kennenlernen. Der BürgerInnen-Rat als Instrument für mehr Eigenverantwortung und Selbstorganistion bei politischen Entscheidungsprozessen wird im Bundesland Vorarlberg bereits vielfältigst eingesetzt und zeigt einen Weg für eine "Demokratie 2.0"? Das Büro für Zukunftsfragen kann dazu mit viel praktischer Erfahrung aufwarten. Es ist mir eine große Freue, Teil dieses Netzwerkes geworden zu sein und ich freue mich schon auf das nächste Treffen zum Erfahrungsaustausch und weiteren Vernetzung am 23./24.2.2012.

Mit dieser Zuversicht beschließe ich mein Geschäftsjahr 2011 und freue mich auf meine Weiterarbeit als Dynamic Facilitatorin (kurz D.F.).

Abschluss COOL-Lehrgang West (Vorarlberg, Tirol, Salzburg)
Präsentation von 14 COOL-Entwicklungsprojekten aus BMHS

Am 11. und 12. Oktober 2011 haben 14 Schulteams aus dem BHS-Bereich (HAK/HAS; HLW; HTL) einen 2jährigen Lehrgang zu Cooperativem Offenem Lernen ausgezeichnet und erfolgreich abgeschlossen. Die Entwicklungsarbeiten wurden in Form einer "Messe" in den Räumlichkeiten der AK-Tirol winwe qualifizierten Schulöffentlichkeit (Prüfungskommission) und darüberhinaus (KollegInnen und Passanten) präsentiert und damit dem öffentlichen Diskurs zugänglich gemacht. Ich gratuliere allen TeilnehmerInnen und Beteiligten (Schulleitungen und -kollegien) ganz herzlich und bedanke mich ganz besonders bei der AK Tirol für deren Gastgeberschaft sowie die tat- und finanzkräftige Unterstützung dieser LehrerInneninitiative. "Sie bewegt sich doch" ... die Schulwelt an der Basis.

 

Das existenzielle Paradox
braucht Communities of Practice

"Die menschliche Entwicklung geschieht in Bindungen und Beziehungen, bestimmt vom Bedürfnis nach Eingebundenheit in Systemen. Gleichzeitig besteht jedoch das Bedürfnis nach Eigenständigkeit, nach Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, nach Einzigartigkeit. Diese scheinbar widersprüchlichen Bedürfnisse hat Eva Madelung in dem Modell des "existenziellen Paradoxes" zusammengefaßt, in dem die Ebenen der Eingebundenheit und der Eigenständigkeit in ständiger Wechselwirkung stehen." (Innecken, Praxis der Systemaufstellung, 2/2010)

Ich organisiere, begleite, lerne und arbeite sehr gerne in communities of practice (z.B. unser AG-SoVal Angebot Beratungswerkstatt). In einem Workshop für Peer-Review-BeraterInnen Anfang November 2010 und Ende November 2011 hatte ich die Gelegenheit dieser Intention beauftragt von ARQA-VET nachzugehen. Herzliches Dankeschön an die Auftraggeber!

Einladung zur Beratungswerkstatt 2011
der AG-SoVal-Beratung

Vom 2. bis 4.6.2011 findet zum 11. Mal die jährliche Beratungswerkstatt am Grillhof in Igls-Vill bei Innsbruck statt. Dies ist ein Angebot der AG-SoVal-Beratung mit dem wir vier GesellschafterInnen - Brigitte Gütl, Astrid & Frank Orthey, Gaby Salzgeber - eine Struktur und Raum schaffen, um einen professionellen Austausch und Reflexion für KollegInnen aus Beratung, Coaching, Supervision, Mediation, Qualitätsmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung zu ermöglichen. Eine professionelle Lerngemeinschaft (community of practice) zur Qualitätssicherung und -entwicklung in eigener Sache ist unser Ziel und Anliegen. Alle die das anspricht sind herzlichst willkommen! Alles weitere entnehmen Sie bitte dem Flyer aus obigem Link.

Josef-Zotter-Strategie für die aktuelle Schuldiskussion (?)
26.1.2011

"Bei Produkteinführungen gibt es keine Marktanalysen, keine Tests und keine Kompromisse, warum? Das ist ganz einfach, wie soll ein Kunde wissen, was er möchte, wenn er einen ganz anderen Job macht - den er hoffentlich auch gut macht. Wir tun nichts anderes, als uns mit dem Thema Kakao und Schokolade auseinanderzusetzen. Da geht es um Sensorik, um Geschmack, wozu sollten wir uns da von irgendwelchen Statistiken die Suppe versalzen lassen." (Zotter-Nachrichten, 2010/1).

Eine solche Haltung und den dazu notwendigen Rahmen würd' ich mir für jede einzelne unserer Schulen wünschen. Die LehrerInnen/Kollegien könnens selbst, wenn man sie nur grosszügig miteinander machen ließe. Das ist meine Erfahrung.

Moderationen zur internen Zusammenarbeit von Kollegien
16.1.2011

Ins neue Jahr bin ich mit zwei interessanten Moderationen gestartet:

7.1.11 Start ins neue Jahr mit der neuen Leitung in der Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas in Innsbruck zum Thema "Zusammenarbeit im Kollegium - Leitidee Teamentwicklung".

10.1.11 Interne Klausur der Pädagogischen Hochschule Kärnten zum Thema "Die Leitbildarbeit als gemeinsamen Prozess starten". Ziel dieser internen Klausur ist die Gelegenheit, "einmal im Jahr herauszutreten und zu schauen, woran arbeiten wir gemeinsam" (Rektorin Marlies Krainz-Dürr). Diese jährliche Klausur habe ich bereits zum 4. Mal in Folge gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Weber strukturieren und moderieren dürfen.

Open mind, open heart, open will sind mir dabei wichtige Leitgedanken und Haltung für das Setzen einer adäquaten Struktur aufgrund des Bedarfs aus den Vorgesprächen. In der Durchführung ist  "Raum halten" für gute Auseinandersetzungen eine zentrale Qualität deren Wirkung mich immer mehr fasziniert und mutig stimmt auch heikle Situationen anzugehen.

COOL-Leitungsteam trifft Andreas Müller in Innsbruck
Motto? Mehr ausbrüten, weniger gackern

Erkenntnisse und Themen für die LehrerInnen(fort)bildung aus dieser Begegnung:

* nachhaltige Konzepte stellen eine Beziehung her zwischen dem Alltag in der Schule und dem Fortbildungssetting.

* die große Herausforderung ist: Wie überwinde ich vorhandene Grundmuster wie z.B. "Ich führe eine Schafherde auf die Weide." oder "Ich muss alles unter Kontrolle haben." ...

* Wie setze ich einen Rahmen/Lerndesign, um mit Perspektiven an Dinge heranzugehen?

* Wie baut man (Arbeits/Lern)Atmosphäre auf?

* Es braucht ein abgegrenztes Spielfeld für die neue LehrerInnen-Rolle - m.E. (besser) das LehrerIn-Sein - keine Beliebigkeit.

* Das wichtige Lernen findet zwischen den Seminaren statt! d.h. längerfristige Konzepte der Auseinandersetzung sind notwendig.

* Wichtig bei Zielformulierungen: Etwas was ich sowieso mache, mache ich anders. (Konzept der minimalen Veränderungen)

10.9.2010

 

4. österreichischer WirtschaftspädagogInnenkongress
Cooperatives Offenes Lernen und die WirtschaftspädaogInnen

Es war mir ein Vergnügen mit meiner COOL-Kollegin Barbara Wimmer aus Linz einen kleinen Beitrag zu dieser Tagung zu leisten und ganz viele KollegInnen aus der Wirtschaftspädagogik wiederzusehen. Interessantes Erlebnis, wie meine ehemalige berufliche "community" so tickt.

Wertvolle Jugend
2. Montessori-Frühjahrsforum 2010 in Innsbruck

Eine auf allen Ebenen und Sinnen inspirierende Tagung (19.-21.3.2010) mit vielen Begegnungsweisen. Es war wunderbar zu erleben, mit wie viel liebevollem Engagement und klaren Konzepten anwesende (professionelle) Menschen für das Leben des "Geheimnis Jugend" eintreten und dafür "kämpfen". Meine Tagungssplitter:

Jugendliche lernen nicht wie Schüler, sie lernen wie Forscher; sie müssen sich üben, bis ein Können da ist (d.h. sie müssen viele "schlechte" Erfahrungen machen). Eltern müssen ein beruhigendes Hobby finden! (Jesper Juul)

Erwachsene sind verantwortlich für die Beziehung (d.h. für den Ton, die Stimmung, die Atmosphäre, die Grenzen). Grenzen setzen ist eine wichtige Beschäftigung, aber zuerst die Beziehung, dann Grenzen. (Jesper Juul)

Was gibt Orientierung für Jugendliche? Erwachsene mit Integrität! (Jesper Juul)

Die Kunst, mit Jugendlichen zu arbeiten, ist eine Umgebung zu bieten, in der sie sich demaskieren können. Sich selbst sein und voll in den Prozess hineinbegeben. (David Kahn)

Achtung: Demaskierung geht ganz schnell in die Demütigung. (Manfred Zentner)

Jugendliche haben "desire to know big ideas" - die Geheimnisse des Lebens und stellen sich die Frage: Wohin gehen wir eigentlich!? (David Kahn)

Wer kann heute Sicherheit geben; es braucht neue Formen der Gemeinschaftsbildung! (Manfred Zentner)

Immer wenn es schwierig wird, fällt uns PädagogInnen "nur" ein, zu separieren ... das führte uns bis zu Ausschwitz. (Alfred Hinz)

aus dem Portfolio eines Schülers: "I am still searching for the meaning of learning". (Johanna Schwarz)

 

 

 

Lehrgangsreihe Cooperatives Offenes Lernen (COOL) West erfolgreich gestartet

Vom 15.-19.2.10 habe ich mit meinen beiden Kolleginnen Beatrice Winkler (Impulszentrum für COOL und Lehrerin an der HLW Marienberg) sowie Monika Tarmann (PHT-Mitarbeiterin und Lehrerin an der HAK/HAS Imst) die erste Lehrgangsreihe COOL West für 14 Schulteams aus den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg gestartet. 39 LehrerInnen haben eine Woche lang Cooperatives Offenes Lernen erprobt, am eigenen Leib die Anstrengung dafür als "SchülerInnen" erlebt und reflektiert. Schultypenüberfreifend (HAK/HAS, HLW/Tourismusschulen, HTL) wurden spannende 14 Entwicklungsprojekte an den jeweiligen Standorten konzipiert und starten nun in den Transfer und die Weiterentwicklung im Schulalltag. Wir drei aus dem Leitungsteam dürfen sie dabei bis Herbst 2011 (öffentliche Schlusspräsentation der Entwickungsprojekte) begleiten und coachen. Eine sehr schöne Arbeit und Aufgabe, gute Gespräche, die zu Begegnungen wurden (Aussage einer Teilneherin) und eine selbst erfahrene hoch kooperative Atmosphäre stimmen mich nach allen bisher durchgeführten COOL-Aufträgen sehr realistisch optimistisch: Und sie bewegt sich doch, die Schulwelt! gerade wenn Lehrerinnen und Lehrer das Heft in die eigenen Hände nehmen, sich zusammen tun, sich gemeinsam auf den Weg machen. Ich wünsche allen 14 Schulprojekten gutes Gelingen in der Schulrealität und freu mich schon auf Seminar 2 (März 2011). Dank an die Arbeiterkammer, die diese Fortbildungsreihe unterstützt.

Literaturtip: Roland Bauer (Hrsg.) (2001): Schule als Lern- und Lebensort gestalten, Berlin, Cornelsen Scriptor

 

Lob des Lernens - Bertolt Brecht

Bei meinen Vorbereitungen zum Start der Lehrgangsreihe für COOL - West Mitte Februar 2010 ist mir eine wunderbare Lektüre in die Hand gerutscht, die Unterfutter pur für mein Engagement, meine Arbeit und dessen Reflexion liefert: Nora Sternfeld (2009): Das pädagogsiche Unverhältnis. Lehren und Lernen bei Rancière, Gramsci und Foucault. Wien, Verlag Turia - Kant. Die Entdeckung des "Lob des Lernens" von Bertolt Brecht (1967) darin nehme ich sofort in meine Downloads auf. Pädagogische Arbeit ist Führungsarbeit. Das Gestalten von Beziehungen (soziale Kompetenz) ist der Schlüssel dabei. Erziehung ist Beziehung (Jesper Juul).

SoVal-Schreibwerkstatt auf Frauenchiemsee
Abschiedsvorlesung Friedemann Schulz von Thun

Mit der jährlichen SoVal-Schreibwerkstatt auf der Fraueninsel und 5 SoVal-NetzwerkkollegInnen bin ich gut ins neue Arbeitsjahr gestartet. Dabei hat mich meine liebe Kollegin Astrid Orthey auf die Abschiedsvorlesung von Friedemann Schulz von Thun aufmerksam gemacht. Als Kommunikationstrainerin und -beraterin beschäftigt und begleitet mich das Kommunikationsquadrat schon sehr lange. Diese 97 min biographisch eingebettete Skizzen und Episoden vom Erfinder persönlich sind inhaltlich und emotional bewegend, aufschlussreich, zutiefst menschlich und ein Genuß. Danke Astrid für den Link und danke an den Wissenschafter & Mensch Friedemann Schulz von Thun!

 

 

Frohe, gesegnete Weihnacht 2009!
Durchatmen im Dazwischen und happy new year 2010 ...

Den Weihnachtswunsch meines lieben Mannes Stefan finde ich so erfrischend, dass ich ihn gerne meinen "Besuchern" zur Verfügung stelle:

"Die Zukunft war auch schon besser"

Nach den vielen harmonischen Wünschen und Bildern in meinem Postkorb scheint mir eine Predigt passend.  Die des Pfarrers der Lambertikirche in Münster aus dem Jahr 1883 möchte ich Ihnen/euch nicht vorenthalten:

Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere auch solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein gutes Deutsch und den Deutschen eine gute Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen - aber nicht sofort!

Feiert, staunt was ihr geschaffen habt und denkt voller Zuversicht an das kommende Jahr.

 

Key Shop - a new culture of learning
Ein Train-the-trainer-Workshop zum self organised lifelong learning

Eine interessante Anregung zum selbstbestimmten Lernen (SEL) für Lehrende erhielt ich durch den im Titel benannten Workshop am 5.9.09 im Haus der Begegnung. Sogenannte "Lernläden", Knowledge Shops oder Key Shops sollen die Antwort zum "Konzept einer offenen Lernumgebung" für erfolgreicheres, verbessertes individuelles Lernen bewerkstelligen.

Lernen, lernen und nochmals lernen und das lebenslang, lebensbegleitend und selbstbestimmt und anders wie bisher. Klingt überzeugend und beinahe schon selbstverständlich (in Zeiten wie diesen). Fragt sich nur: WAS?! (in ...)

SoVal Netzwerkstatt 2009
mit der bereits 3. Kinderwerkstatt

Traditionell zum 9. Mal fand die jährliche Werkstatt von SoVal: Netzwerk für Beratung, Lernen und Entwicklung vom 16.-22.8.09 in Strobl am Wolfgangsee statt. Würde es diese "Einrichtung" nicht schon geben, müßte ich sie geradezu neu erfinden ist mein Fazit nach dieser ganzheitlichen, erfüllten, sommerlichen Woche aus der ich Inspiration, Kraft und Kreativität für das kommende Arbeitsjahr schöpfe. Einen Bericht dazu (Themen, Impressionen usw.) finden Sie auf der SoVal-homepage.

Prüfung Train-the-Trainer am bfi Tirol

Im Rahmen meiner Prüfungstätigkeit im zertifizierten Train-the-Trainer-Lehrgang am bfi Tirol, Innsbruck durfte ich einen vertiefenden und prüfenden Einblick in 8 sehr unterschiedliche Veranstaltungskonzepte gewinnen. In ihren 15minütigen Life-Ausschnitten aus den Konzeptentwicklungen zeigten die TeilnehmerInnen, dass sie ihr im Lehrgang erworbenes Wissen und eingeübten Handlungen/Haltungen zielgerichtet und reflektiert einzusetzen wissen. Es war mir wieder ein Vergnügen wahrzunehmen und rückzumelden, welche unterschiedlichen Kompetenzen sichtbar und erlebbar geworden sind. Gratuliere allen TeilnehmerInnen nochmals recht herzlich zu Ihrem Lernprozess und wünsche Ihnen zahlreiche, lernfreudige TeilnehmerInnen in ihren Veranstaltungen.

MUTige Unterrichtsbeobachtungen

Im Rahmen des Projektes mut! (Mädchen und Technik) der AMG Tirol (www.amg-tirol.at) habe ich Ende Mai/Anfang Juni die Gelegenheit erhalten, 5 mut!ige Lehrerinnen und Lehrer der HTL Imst nach einem kurzen Vorgespräch in ihrem Unterricht zu besuchen und Beobachtungen aufgrund ihrer Schwerpunktsetzungen sowie zum geschlechtersensiblen Unterricht rückzumelden. Es war für beide Seiten eine sehr bereichernde Erfahrung. Vielen Dank an die Auftraggeber AMG-Tirol und die mutigen TeilnehmerInnen aus Imst!

Einstieg bei AG SoVal Beratung

Seit 1.7.09 bin ich "stolze" geschäftsführende (Mit)Gesellschafterin der AG SoVal Beratung! Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit und die Möglichkeit mit meinen ArbeitskollegInnen Brigitte Gütl aus Dornbirn sowie Astrid und Frank M. Orthey aus München grenzüberschreitend tätig zu werden. Kollegialität und Kollegenschaft, was ich manchmal als Einzelunternehmerin vermisse, haben damit einen rechtlichen und sozialen Rahmen erhalten; jetzt müssen wir nur noch für die dafür notwenigen Zeitgefäße und gemeinsamen Orte sorgen und zu neuen Taten schreiten. Der nächtste "Tatort" ist bei der alljährlichen Netzwerkstatt des Gesamtnetzwerkes SoVal im August.

Fachtagung "Bildung, Arbeit & Kreativität"

Das diesjährige Follow-up für COOL-MultiplikatorInnen war eingebettet in die Fachtagung
"Bildung, Arbeit & Kreativität" vom 21. bis 22.04.2009 in Linz. "Linz verändert" ist das Motto der Projekte der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Das Motto stimmte - mich und für mich!
» Info-Folder zur Tagung (PDF)

Peer-Review an der HAK/HAS Steyr
Pilotprojekt des öibf

Am 31.3. und 1.4.09 war ich als Peer-Reviewerin an der HAK/HAS Steyr im Einsatz. Eine gelungene Teamarbeit mit meinen Peer-KollegInnen (Christoph Kimbacher, HTL Steyr; Helga Längauer-Hohengaßner, bifie Salzburg und Barbara Wimmer, HLW Linz Landwiedstraße/Uni Linz) ermöglichte einen intensiven Erkundungs- und Rückmeldeprozess für diese Pionierschule in Sachen Cooperatives Offenes Lernen (COOL) in Österreich. Eine interessante und herausfordernde "Praxis" Schul- und Unterrichtsqualität "unter die Lupe" zu nehmen und daraus Entwicklungsimpulse zu generieren. Eine andere! Möglichkeit in der aktuellen Schuldebatte zu agieren. Alles Gute für den weiteren Weg!

Schreibwerkstatt des Netzwerkes SoVal
02. bis 04.01.2009

Ins neue Jahr bin ich gestartet mit: Schreibwerkstatt des Netzwerkes SoVal auf der Fraueninsel im Chiemsee. www.soval.de

Moderation, Coaching, Beratung
Gaby Salzgeber
Gaby Salzgeber